Risikolebensversicherung im Vergleich

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Risikolebensversicherung

Eine Risikolebensversicherung (RLV) ist die kostengünstige und beste Möglichkeit, die finanzielle Sicherheit für Ihren Partner, Ihre Familie oder andere nahestehende Personen sicherzustellen. Im Todesfall der versicherten Person zahlt die Versicherung eine vereinbarte Summe aus. Meist schließt der Versicherungsnehmer die Risikolebensversicherung zur finanziellen Absicherung der eigenen Familie ab – grundsätzlich lassen sich mit einem Vertrag aber auch Vereine, Unternehmen oder Geschäftspartner absichern.

Wie funktioniert die Risikolebensversicherung?

Während der Vertragslaufzeit zahlt der Versicherungsnehmer einen regelmäßigen Beitrag an die Versicherungsgesellschaft. Bei einem Tod der versicherten Person zahlt die Gesellschaft die Versicherungssumme an die begünstigte Person aus. Stirbt der Versicherungsnehmer während der Vertragslaufzeit nicht, erfolgt auch keine Auszahlung. Dies ist der wichtigste Unterschied zu einer kapitalbildenden Lebensversicherung und der Grund dafür, warum eine Risikolebensversicherung viel günstiger ist.

Ein junger Familienvater kann seine Familie mithilfe der Versicherung für wenige Euro im Monat absichern – und dies mit einer Todesfallsumme von 100.000 Euro oder mehr.

Für wen ist die Risikolebensversicherung geeignet?

Singles, die sich um niemanden kümmern und niemanden versorgen müssen, benötigen in der Regel keine Risikolebensversicherung. Sie ist jedoch vor allem wichtig für Familien mit Kindern. Auch Paare oder Geschäftspartner können sich mit einer Police gegenseitig absichern.

Was man nicht vergessen sollte: Das Risiko, frühzeitig zu versterben, ist vergleichsweise gering. Höher ist dagegen das Risiko, zu erkranken und dadurch berufsunfähig zu werden.

Damit die Beiträge für eine Risikolebensversicherung auch im Fall einer Berufsunfähigkeit weiter gezahlt werden können, kann optional eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden. Bei einer Berufsunfähigkeit wird die Risikolebensversicherung dann beitragsfrei gestellt. Auf diese Weise verhindern Sie, dass Sie bei einer längeren Krankheit Ihren Todesfallschutz aus Geldmangel kündigen müssten.

Was kostet eine Risikolebensversicherung?

Die Höhe der Beiträge hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Alter bei Abschluss der Risikolebensversicherung
  • Vertragslaufzeit
  • Versicherungssumme
  • Mögliche Vorerkrankungen, zum Beispiel Bluthochdruck oder Diabetes
  • Hohe Berufsrisiken, zum Beispiel bei Soldaten
  • Freizeitrisiken, zum Beispiel Fallschirmspringen

Leistungen

Häufig sichern Versicherungsnehmer einer Risikolebensversicherung ihre Angehörigen für den Fall ihres eigenen Todes ab. Gerade bei Familien mit einem Hauptverdiener ist dies zu empfehlen. Der Kunde entscheidet dabei über die Versicherungssumme, die Vertragslaufzeit sowie die begünstigte Person, die das Geld im Todesfall erhält. Die einzelnen Tarife sind dabei unterschiedlich flexibel. So ist es je nach Anbieter möglich, Versicherungssumme und Laufzeit nach Abschluss des Vertrages anzupassen oder etwa die Police während einer längeren Arbeitslosigkeit beitragsfrei stellen zu lassen.

Weitere mögliche Leistungen

Besonders für junge Versicherungsnehmer ist es zu empfehlen, bei Vertragsabschluss eine Beitragsdynamik zu vereinbaren. Dadurch erhöhen sich jährlich die zu zahlenden Beiträge und damit die versicherte Todesfallsumme – ohne dass eine erneute Gesundheitsprüfung notwendig wird.

Weitere Zusatzoptionen bei Abschluss eines Vertrages sind:

  • Vorgezogene Todesfall-Leistung
  • Nachversicherungsgarantie: zum Beispiel nach Geburt eines Kindes
  • Nachträgliche Verlängerung der Vertragslaufzeit

Bei der vorgezogenen Todesfall-Leistung erhält unter bestimmten Bedingungen der Versicherte selbst die Versicherungssumme – in der Regel bei einer schweren Krankheit, die bald zum Tod führt. Beinhaltet die Versicherung eine Nachversicherungsgarantie, lässt sich die Versicherungssumme bis zu einem festgelegten Alter bei bestimmten Ereignissen erhöhen. Dazu zählen beispielsweise die Geburt eines Kindes oder der Erwerb einer Immobilie.

Eine weitere Option ist die Möglichkeit der nachträglichen Verlängerung der Vertragslaufzeit ohne erneute Gesundheitsprüfung. Hierbei gelten meist Obergrenzen wie ein Höchstalter von 75 Jahren oder eine maximal doppelt so lange Laufzeit wie ursprünglich vereinbart. Bei der Verlängerung des bestehenden Vertrags sind ebenfalls bestimmte Fristen zu berücksichtigen. So kann es möglich sein, die Versicherung bis zu drei Jahre vor Ablauf des Vertrags zu verlängern.

Die verbundene Risikolebensversicherung

Eine besondere Versicherungsform ist die verbundene Risikolebensversicherung, mit der sich zwei Personen gegenseitig gegen den Todesfall absichern. Die Todesfallsumme wird ausgezahlt, sofern einer der Versicherten stirbt.

Diese Form der Versicherung kann bei Familien mit zwei Hauptverdienern sinnvoll sein. Auch Geschäftspartner können sich mit einer verbundenen Risikolebensversicherung gemeinsam absichern.

Dabei ist ein solcher Vertrag meist günstiger als zwei getrennte Versicherungen. Allerdings wird die Versicherungssumme nur einmal ausgezahlt, selbst wenn beide Versicherte etwa bei einem Autounfall sterben sollten. Sollte nach einem Todesfall der überlebende Partner weiterhin einen Risikoschutz benötigen, müsste er zudem einen neuen Vertrag mit erneuter Gesundheitsprüfung abschließen.

Eine verbundene Risikolebensversicherung kann auch steuerliche Nachteile haben. So wird die Todesfallsumme nur an den Versicherungsnehmer, auf den der Vertrag läuft, steuerfrei ausgezahlt. Ist etwa der Mann Versicherungsnehmer und verstirbt, ist die ausbezahlte Versicherungssumme steuerpflichtig. Sind die steuerlichen Freibeträge ausgeschöpft, müsste seine Frau dann Erbschaftssteuer zahlen.

Mit zwei getrennten Risikolebensversicherungen können Sie dagegen sicherstellen, dass keine Erbschaftssteuer anfällt.

Vorgehen im Todesfall

Damit die bezugsberechtigten Personen im Todesfall ihr Geld möglichst schnell erhalten, sind einige Dinge zu beachten. So sollte der Bezugsberechtigte die Versicherung innerhalb von drei Tagen über den Todesfall informieren. Die Versicherung wird dann erklären, welche Unterlagen sie benötigt. Dies sind meist folgende Dokumente:

  • Totenschein
  • Versicherungsschein im Original
  • Sterbeurkunde
  • Personalausweis
  • Geburtsurkunde
  • Heirats-, Scheidungs- oder Lebenspartnerschaftsurkunde
  • gegebenenfalls den Erbschein

Sämtliche Originale sollten Sie zur Sicherheit kopieren. Verschicken Sie die gesammelten Unterlagen am besten per Einschreiben mit Rückschein. Damit erhalten Sie einen schriftlichen Nachweis, dass die Versicherung Ihre Unterlagen erhalten hat.

Absicherung

Absicherung des Immobilienkredites mit einer RLV (fallende Versicherungssumme)

Die Risikolebensversicherung eignet sich ebenfalls, um bei einem Immobilienkauf das Darlehen abzusichern. Alleinverdiener einer Familie sichern auf diese Weise das Eigenheim ab. Manche Banken verlangen sogar eine Risikolebensversicherung als Sicherheit für den Kredit.

Da die Restschuld durch die Tilgung mit der Zeit sinkt, bietet sich ein Vertrag mit fallender Versicherungssumme an. Hier reduzieren sich jedes Jahr die versicherte Todesfallsumme und damit die zu zahlenden Beiträge.

Worauf ist zu achten?

Die Risikolebensversicherung sollte bei einer Immobilienfinanzierung an den Darlehensverlauf angepasst sein. Empfehlenswert sind hier Verträge mit annuitätisch fallender Versicherungssumme. Dabei sinkt die Versicherungssumme ungefähr so schnell wie die verbleibende Restschuld.

Zu Beginn der Darlehenszahlungen fließt ein Großteil der Kreditraten in die Zinszahlungen. Im Laufe der Jahre fließen immer größere Teile in die Tilgung, die Restschuld sinkt schneller. Eine an diesen Verlauf angepasste Versicherung spart Beitragszahlungen ein.

Alternativ gibt es Risikolebensversicherungen mit einer wahlfreien Versicherungssumme. Dabei setzen Sie die Todesfallleistung jedes Jahr neu fest. Diese Versicherungsform ist allerdings nur in Ausnahmefällen sinnvoll.

Wer sich nicht sicher ist, welche Variante für ihn am besten geeignet ist, sollte eine Risikolebensversicherung mit konstanter Versicherungssumme wählen. Damit ist eine mögliche Unterversicherung ausgeschlossen und Ihre Hinterbliebenen sind mit einer festen Todesfallleistung auf der sicheren Seite.

Tipps zur Auswahl

Vereinbaren Sie eine ausreichend hohe Summe. Im Todesfall sollte die Versicherungssumme ausreichen, um den bestehenden Kredit abzubezahlen. Bedenken Sie neben der Absicherung des Darlehens, dass Ihre Angehörigen im Todesfall versorgt sein sollten.

Experten empfehlen zur Absicherung der Hinterbliebenen, das drei- bis fünffache Bruttojahreseinkommen als Versicherungssumme festzulegen. Wer über keine zusätzliche Risikolebensversicherung für die Hinterbliebenen verfügt, sollte diese Summe daher zur Versicherungssumme für den Immobilienkredit addieren.

Beispiel: Ein Hauptverdiener mit einem Jahreseinkommen von 30.000 Euro brutto sollte eine Risikolebensversicherung in Höhe von 90.000 bis 150.000 Euro abschließen. Damit sichert er seine Familie ab. Für den Immobilienkredit schließt er einen zweiten Vertrag in Höhe von 200.000 Euro ab. Die Versicherungssumme dieses Vertrags ist dabei fallend und reduziert sich jedes Jahr um die Höhe der Tilgung.

Kündigen

Risikolebensversicherung kündigen und wechseln

Wenn Sie bereits eine Risikolebensversicherung abgeschlossen haben, kann sich ein Vergleich mit anderen Angeboten durchaus lohnen. Mit einem besseren Tarif sparen Sie Geld durch günstigere Beiträge oder erhalten für das gleiche Geld eine höhere Versicherungssumme oder längere Laufzeit. Mithilfe unseres Beitragsrechners ermitteln Sie Ihren individuellen Beitrag in wenigen Minuten.

Die Kündigung

Eine Kündigung der Risikolebensversicherung ist in der Regel jederzeit zum Ende des Zahlungszeitraums möglich. Zahlen Sie Ihre Versicherung beispielsweise monatlich, können Sie den Vertrag meist zum nächsten Monatsersten kündigen. Die genaue Kündigungsfrist finden Sie in Ihren Vertragsunterlagen. Einen Grund für die Kündigung müssen Sie dabei nicht angeben.

Die Beiträge für die Risikolebensversicherung zahlen Sie immer im Voraus. Bei Abschluss der Versicherung können Sie festlegen, wie Sie die Beiträge zahlen möchten. Sie haben die Wahl zwischen folgenden Möglichkeiten:

  • Monatlich
  • Vierteljährlich
  • Halbjährlich
  • Jährlich

Bei einer jährlichen Zahlweise gewähren die meisten Versicherungen zudem einen Rabatt.

Wichtig: Kündigen Sie Ihren alten Vertrag erst, wenn Sie eine Zusage des neuen Versicherers haben. Denn vor einer verbindlichen Zusage führt der Versicherer eine Gesundheitsprüfung durch, die über die Annahme entscheidet.

Sollte die Versicherung etwa einen Vertrag wegen bestehender Vorerkrankungen ablehnen, nachdem Sie bereits Ihre alte Versicherung gekündigt haben, würden Sie plötzlich ganz ohne Risikoschutz da stehen. Im Zweifel zahlen Sie daher besser kurzzeitig für beide Versicherungen, bevor Sie voreilig Ihren bestehenden Vertrag kündigen.

Der Wechsel einer Risikolebensversicherung erfolgt in folgenden Schritten:

  • Risikolebensversicherungen miteinander vergleichen
  • Angebot des neuen Anbieters anfordern
  • Versicherungsvertrag prüfen und annehmen
  • Alte Versicherung kündigen

Vergleichen Sie vor einem Wechsel die einzelnen Angebote und wählen Sie eine Risikolebensversicherung aus, die kostengünstig ist und zu Ihrem individuellen Bedarf passt.